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    Warnstreik der Krankenhausbeschäftigten im Rahmen der Tarifrunde …

    Warnstreik der Krankenhausbeschäftigten im Rahmen der Tarifrunde Öffentlicher Dienst am 21.04.2016 ab 10:30 Uhr (Katharinentreppe)

    20.04.2016

    Am Donnerstag, den 21.04.2016 streiken die Beschäftigten der Krankenhäuser bundesweit. Ein regionaler Schwerpunkt ist an diesem Tag Dortmund; die Beschäftigten aus den ver.di Bezirken Emscher-Lippe Nord und Süd, Münsterland, Hamm/Unna, Siegen/Olpe, Essen, Bochum, Hellweg Hochsauerland, Südwestfalen und Duisburg-Niederrhein streiken gemeinsam mit den Dortmunder Kolleg/-innen der LWL-Kliniken, dem Klinikum Westfalen und dem Klinikum Dortmund.

    Die Kundgebung beginnt um 10:30 Uhr oberhalb der Katharinentreppe.
    Ein Demozug wird dann über den Wall vorbei am St. Johannis-Hospital ziehen, am Klinikum Dortmund kurz für eine Zwischenkundgebung halten und dann über Hohe Str. und Hansastr. zurück zum Kundgebungsort führen. Dort wird Susanne Hille, Tarifkoordinatorin, ver.di Landesbezirk Düsseldorf zu den Streikenden sprechen. Umrahmt wird die Veranstaltung mit musikalischer Unterstützung durch die Dortmunder Band „Chris and the poor boys“.
    Gegen 13:00 Uhr wird die Streikveranstaltung beendet werden.

    Die Tarifverhandlungen des Öffentlichen Dienstes haben in der 2. Verhandlungsrunde am 11. und 12. April keinen entscheidenden Durchbruch gebracht.
    Im Gegenteil: der ver.di Forderung von 6% mehr Lohn und Gehalt haben die Arbeitgeber eine „Reallohnkürzung“ entgegengestellt: Nur 1 % mehr ab Juni 2016 und 2,0 % mehr ab Juni 2017 – das Angebot der Arbeitgeber macht über 2 Jahre gerechnet gerade einmal eine Lohnerhöhung von 0,6% aus. Das ist kein Angebot, sondern pure Provokation. Vor dem Hintergrund, dass die öffentlichen Haushalte mit fast 30 Mrd. Euro einen noch nie dagewesenen Überschuss verbuchen konnten, ist dies eine Beleidigung der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst.

    In der 3. Verhandlungsrunde am 28. und 29.04. 2016 muss ein Angebot her, dass den Namen auch verdient. Bewegung hat die 2. Verhandlungsrunde in Sachen Zusatzversorgung gebracht – die Arbeitgeber sind nun bereit, keine Leistungskürzung bei den Betriebsrenten vorzunehmen, aber dazu müssen Zusatzbeiträge her, diese sollen einseitig den Arbeitnehmern angelastet werden.

    Pressekontakt

    Michael Bürger, Bezirksgeschäftsführer, Tel: 0231-913000-30, mobil: 0179-23 00 583